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Wie wahr ist die Aussage, dass man anders strahlt, wenn man wirklich wirklich glücklich ist?

 

 Ich scrollte letztens durch meine Bilder vom Winter 2017 / 2018 und alles was ich sah ist eine energielose und ausgeleierte Corinne. Ich mit meinen blaugrünen Augen, welche einfach ins Leere starren. Ein unscharfer Verstand. Ein Lächeln, welches aber keines ist..

 

Sind wir ehrlich: Jeder hat irgendwann schon einmal versucht, scheinbar unliebsame Gefühle hinter einem aufgesetzten Lächeln zu verbergen. Ein Lächeln ist aber nur dann gesund und schön, wenn dahinter auch die dazu passende Emotion steckt, nämlich Freude. Wenn das Lächeln aber unliebsame Gefühle versteckt, wird es schnell zur Maske. 

 

Dazu kamen noch weitere Anzeichen wie Entscheidungsschwierigkeiten, ob ich jetzt diese eine Sache machen soll oder nicht. Durchkauen dieser Dinge bis zum Kopfzerbrechen und schlussamend doch keine Lösung. Nur noch mehr Bauchschmerzen. Unzuverlässigkeit, welche auf ein geminderten Antrieb deutet. Komisches Essverhalten, wieder zu viel dann wieder zu wenig. Erschöpfungszustände über den ganzen Tag, trotz wirklich viel Schlaf. Und da sprech ich von 8.5 Stunden plus! Und das sind noch nicht alle Faktoren.

 

Mir ist bewusst, dass ich die Neigung zu depressiven Phasen habe und diese immer und immer wieder auftauchen können. Ich weiss aber auch, dass es nicht das Ende ist. Den jeder dieser Phasen macht mich noch stärker. Strahlender. Schöner. Besser. Und ich werde immer wieder einen Weg finden, diese zu überkommen. Versprochen!